World Association of Chefs Societies

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Nicht der übliche Artikel diesen Monat!
Tuesday, 06 April 2010

Kontinentaldirektor
Pazifik

Glenn Austin

AUSTRALIEN

Ich bin auf ein Thema gekommen, das für einige von uns in der Gastronomie ziemlich relevant ist und das ist der Drogenmissbrauch. Es könnte sein, das sie diesen Artikel überblättern aber halten sie es einmal mit mir kurz aus!
Das Thema wird wahrscheinlich die jüngeren Kolleginnen und Kollegen unseres Gewerbes mehr wie die ansprechen, die schon ihre berufsnotwendige Wanderschaft hinter sich gebracht haben und einigermaßen sesshaft geworden sind.
Es mag der Eindruck entstehen das ich meine, die jungen Kollegen von heute seien anfälliger gegenüber Drogen als wir. Wir waren nicht besser oder schlechter.

Mit den neuen Drogengesetzen Australiens ist es möglich, das man von einer mobilen Drogenfahndungseinheit auf eine ganze Reihe verbotener Substanzen überprüft wird,
nicht nur Alkohol. Sie werden nun annehmen, das seinen keine weltbewegenden Nachrichten; sie haben sich geirrt.
Ich wette sie haben nicht die Möglichkeiten moderner Kommunikationstechnoligen und  die internationalen Vernetzungen im Reisewesen bedacht. Viele von uns möchten in Asien arbeiten oder an Wettbewerben teilnehmen,  bedenken sie dass man in vielen asiatischen Ländern nicht die liberale Gesinnung Australiens hat.

Wenn sie einmal mit dem Drogengesetz in Konflikt gekommen sind, ist es um die Teilnahme
an Wettbewerben geschehen, stellen sie sich einmal diese Situation vor.
Sie vermasseln sich ihr Leben und besonders ihre Karriere wegen ein paar Joints!

Die Restsubstanzen können bis zu zwei Tage nach dem Konsum, abhängig von der Art der
Drogen nachgewiesen werden. Es steht fest das wir in eine Epoche kommen, wo es überhaupt keine Toleranz geben wird. Längst wird weltweit gegen Alkohol am Steuer energisch vorgegangen, nun sind andere Suchtmittel dran. Landespolitiker machen enormen Druck auf  die Polizeiverwaltung um drogenrelevanten Delikten ein Ende zu bereiten.

Nun möchte ich zuerst eine Lanze für die Polizei brechen. Die Polizei hat ihre Arbeit zu verrichten und tut dies zu 99,9% hervorragend. Wenn sie auf Streife ist, sind wir es, die sie rufen.  So denken sie an die guten alten Zeiten als wir den lokalen Polizeikommandanten gebeten haben, bei uns im Geschäft vorbeizuschauen um sich von unserer Arbeit zu überzeugen. Es gab uns ein Gefühl der Sicherheit, ein Kaffee oder ein Sandwich haben hier
wahre Wunder gewirkt und waren Dank für einen oftmals unbedankten Job.

Seien sie nachsichtig wenn die Beamten sagen, sie dürfen nichts annehmen, oft ergibt es sich aus der Situation heraus!

Abschließend  möchte ich noch von einigen gastronomischen Besuchen meinerseits in entlegenen  Gebieten berichten. Ich habe bemerkt, dass Kollegen  die meine Beratung kostenlos angenommen haben ganz ordentlich erstaunt waren. Ich hätte doch schon genug am Teller, der ist verrückt,  meinten sie!
Es war es wert, dass ich weit gefahren bin, denn wenn nur ein einziger Betrieb vom Untergang bewahrt wurde, ist um keine Minute schade.

Bis zum nächsten Monat seid gegrüßt von
Glenn Austin
Ehrenpräsident des Verbandes der Köche Australiens
Direktor X – treme Consulting Pty.Ltd

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